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Unterfranken: Übergroße Schleife unterhalb der Festung erinnert an Welt-Aids-Tag

vor einem Monat in Lokales
Welt Aids Tag in Würzburg
Foto: Sebastian Schoknecht - Caritas

Am Mittwoch wird unterhalb der Festung in Würzburg eine übergroße rote Schleife anlässlich des Welt-Aids-Tags zu sehen sein. Damit soll ein Zeichen für Akzeptanz im Umgang mit HIV-positiven Menschen gesetzt werden. Denn jährlich stecken sich in Unterfranken rund 35 Menschen mit HIV an. Aktuell leben etwa 1.000 Menschen mit dem Virus in der Region. 10 Prozent der Menschen wissen nichts von ihrer Infektion. Das bestätigt die HIV/Aids-Beratung Unterfranken. Im Laufe des Jahres hatten sich rund 20 Leute mit HIV erstmals an die Beratung gewandt. Insgesamt werden derzeit über 120 Menschen betreut – 90 davon hatten auch dieses Jahr den Kontakt zu der Beratungsstelle gesucht. Dabei wurden 130 HIV-Schnelltests durchgeführt.

Deutschlandweit gibt es einen Rückgang an Infektionen. Laut des Robert Koch-Instituts (RKI) liege die Zahl der Neuinfektionen im vergangenen Jahr bei rund 2.000 und damit um 300 Fälle niedriger als 2019.