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Unterfranken: Weniger Einsätze, dafür eine Geburt an Silvester

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01.01.2024, 10:30 Uhr in Lokales
Feuerwerk an Silvester
Foto: pixabay.com

Weniger Einsätze, dafür eine Geburt – das ist die Silvester-Bilanz des Rettungsdiensts für Mainfranken. Insgesamt rückten die Rettungswagen und Notärzte zu 59 Notfalleinsätzen in Stadt und Landkreis Würzburg aus. Im Vergleich: Zum Jahreswechsel im letzten Jahr zählte die Integrierte Leitstelle Würzburg allein im Stadtgebiet 54 Einsätze.

Im Landkreis Kitzingen zählten die Einsatzkräfte sogar nur 15 Einsätze.

Verletzungen durch Böller

Am häufigsten waren dabei Einsätze im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum und kleineren Böllerverletzungen. Ein Patient erlitt eine schwere Daumenverletzung, nachdem er in einer Wohnung Böller zündete. Bei einem Dachstuhlbrand konnten zwei leicht verletzte Personen gerettet werden. Bei einem anderen Einsatz musste der Rettungsdienst die Polizei einschreiten lassen. Ein psychisch kranker Patient wollte mit einer Machete auf seinen Nachbar losgehen. Die Einsatzkräfte konnten jedoch Schlimmeres verhindern, sodass niemand verletzt wurde.

Hausgeburt in der Silvesternacht

Aber auch einen erfreulichen Einsatz hatte der Rettungsdienst in der Silvesternacht. Gegen 6 Uhr morgens wurde der Rettungsdienst zu einer beginnenden Geburt in die Würzburger Innenstadt gerufen - die Mutter und ihr Neugeborenes sind wohlauf.

Die Wasserwacht und der DLRG Ortsverband, die mit jeweils einem Rettungsboot auf dem Main unterwegs waren, berichten von einer einsatzlosen Nacht.

Einsatzreiche Nacht bei der Feuerwehr

Bei den Kollegen der Feuerwehr Würzburg kam es insgesamt zu 17 Einsätzen. Gründe waren vor allem brennende Mülltonnen und Hecken aber auch ein Brand an einer Tankstelle.

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