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Unterfranken: Zufriedene Winzer nach arbeitsintensivem Weinjahr

vor einem Monat in Lokales
Das Weinanbaugebiet Franken stellt die Bilanz der Weinlese vor
Foto: Rudi Merkl ©Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland

Es war eine gute Ernte mit guter Qualität – so beschreibt der Fränkische Weinbauverband die Weinlese 2021 in seiner Erntebilanz. Nachdem die Winzer im vergangenen Jahr die geringste Ernte seit 35 Jahren zu verzeichnen hatten, sind sie mit dem Jahrgang 2021 sehr zufrieden. Der Durchschnittsertrag liegt bei rund 79 hl/ha – zum Vergleich: 2020 lag er bei etwa 44 hl/ha. Das durchschnittliche Mostgewicht beträgt 84 Grad Oechsle.

Gleichzeitig sei den Winzern in diesem Weinjahr viel abverlangt worden, so der Weinbauverband. Der Starkregen im Sommer habe den Trauben mancherorts zu schaffen gemacht. Viele fränkischen Winzer hatten mit einer Pilzerkrankung ihrer Pflanzen zu kämpfen. Vor allem der Bereich zwischen Randersacker und Frickenhausen war betroffen. Dadurch kam es zu Ernteausfällen. Auf der anderen Seite haben der kühle August und der trockene September den Aromen gutgetan. Deswegen erwartet der Fränkische Weinbauverband einen fruchtigen Jahrgang 2021.