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Würzburg: 24-Jähriger nach Brandstiftung in Bezirkskrankenhaus untergebracht

31.01.2024, 16:30 Uhr in Lokales
Ein Richterhammer in einem Gerichtssaal
Foto: pixabay.com/Daniel_B_photos

​​Er hatte in seiner Wohnung in Lengfeld ein Feuer gelegt und dadurch über 130 Menschen in Gefahr gebracht haben. Er soll sowohl für sich als auch für andere eine Gefahr sein. Deshalb hat das Würzburger Landgericht am Montag entschieden, dass ein 24-jähriger Angeklagter jetzt dauerhaft in der Bezirksklinik untergebracht werden soll.

​Laut Polizei war der Mann wohl schon vor dem Brand auffällig. Dabei wird vermutet, dass der Mann an Schizophrenie leidet.

Zum Hintergrund

​Dem Angeklagten wurde vorgeworfen im Juni des vergangenen Jahres absichtlich in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer gelegt zu haben. Dazu hatte er wohl einen Tisch umgedreht, mehrere Klamotten darin angezündet und das Ganze durch Haarspray beschleunigt. Danach soll er die Wohnung verlassen haben, um in einem Bach baden zu gehen. In dem Mehrfamilienhaus leben über 130 Menschen – verletzt wurde niemand, da der Brand rechtzeitig bemerkt wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.

​Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. ​

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