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Würzburg: Besser leben im Bischofshut wird weiterverfolgt

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vor 15 Tagen in Lokales
Die Straße mit parkenden Autos in Würzburg - Ottostraße
Foto: Funkhaus Würzburg

Das neue Verkehrskonzept für die Würzburger Innenstadt ist einen Schritt weiter. Der Stadtrat stimmte am Donnerstagnachmittag mit 32:14 Stimmen für eine Weiterverfolgung des Antrags mehrerer Fraktionen.

Das Verkehrskonzept umfasst insgesamt 15 Punkte. Grundgedanke dabei ist es, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt durch Verkehrsreduzierung zu erreichen. Dazu sollen 485 Straßenparkplätze in der Innenstadt gestrichen werden. Im Gegenzug sollen durch Neubau und Erweiterung von Parkhäusern nahe der Innenstadt und in Randbezirken mehr als 750 zusätzliche Stellplätze geschaffen werden. Kombiniert mit Park & Ride Angeboten solle der ÖPNV stärker genutzt werden.

Erste konkrete Beschlüsse Anfang 2022

Mit der Zustimmung zu dem Antrag durch den Stadtrat können die Planungen nun weitergehen. Bei den Haushaltsberatungen in der kommenden Woche sollen erste Gelder für das Projekt bereitgestellt werden. Erste konkrete Beschlüsse soll der Stadtrat voraussichtlich im Januar treffen.

Verkehrskonzept sorgt bereits für Diskussionen

Dieses Verkehrskonzept war im Vorfeld schon teils heftig kritisiert worden. Vor allem viele Pendler fürchten, die Innenstadt nicht mehr so gut erreichen zu können. Zudem soll das Parken auf der Talavera dadurch künftig kostenpflichtig werden. Die Initiatoren erhoffen sich aber eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität - unter anderem auch deshalb, weil wegfallende Parkplätze begrünt werden sollen.

Lob für das Konzept gab es unter anderem schon vom Stadtmarketing "Würzburg macht Spaß" und vom Bund Naturschutz.