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Würzburg: Bundestagsabgeordnete sollen Faulenberg-Verhandlungen beschleunigen

vor einem Monat in Lokales
Ein Blick auf das Gelände der Faulenbergkaserne
Foto: Funkhaus Würzburg

Das Faulenbergareal in Würzburg muss endlich entwickelt werden. Um Tempo zu machen will die SPD nun die unterfränkischen Bundestagsabgeordneten mit ins Boot holen. In einem Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat am Donnerstag fordern die Sozialdemokraten einen „Runden Tisch Faulenbergkaserne“. Die Stadt solle dazu die Abgeordneten einladen. Ziel soll es sein, die Ankaufsverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zum Abschluss zu bringen.

Die BiMa hatte ein für Ende November angesetztes Gespräch mit der Stadt abgesagt. Dabei hätte es unter anderem um den Kaufpreis gehen sollen. Diese Terminverschiebung verlängere den Stillstand auf dem Areal, moniert die SPD.

Die Faulenbergkaserne an der Nürnberger Straße ist die letzte verbliebene ehemalige Kaserne, die noch nicht im Besitz der Stadt ist. Die Stadt hatte in der Vergangenheit Pläne für eine Wohnbebauung dort vorgestellt, aber auch immer wieder war von einer möglichen kulturellen Nutzung die Rede.