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Würzburg/Frankfurt: Anwalt Chan-jo Jun setzt sich gegen Facebook durch

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vor einem Monat in Lokales
Die Startseite von Facebook im Internet
Foto: Pixabay.com

Facebook muss künftig mehr Fakes und rechtswidrige Inhalte löschen – das hat das Landgericht Frankfurt am Freitagmorgen entschieden. Damit hat sich die Grünen-Politikerin Renate Künast, zusammen mit ihrem Würzburger Anwalt Chan-jo Jun, gegen den Meta-Konzern, der hinter Facebook steht, durchgesetzt.

Seit 2015 wurde über Künast immer wieder ein falsches Zitat in Umlauf gebracht – deshalb hatte sie geklagt. Das Unternehmen muss jetzt, wenn ein Inhalt als falsch eingestuft wird, diesen und alle identischen Inhalte selbst löschen.

Bislang mussten die Betroffenen alle Inhalte einzeln zusammensuchen und melden, in der Hoffnung, dass diese dann gelöscht werden.

Immer wieder falsches Zitat über Künast

Von der Grünen-Politikerin war zuletzt immer wieder ein falsches Zitat im Umlauf. So wurde behauptet, sie habe gesagt: "Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher mal türkisch lernen!". Das hatte Künast allerdings nie gesagt.

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