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Würzburg: Kabarettisten schreiben offenen Brief zur Zukunft des Bockshorns

08.12.2023, 05:02 Uhr in Lokales
Außenansicht Bockshorn Kabarett Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Das Bockshorn im Würzburger Kulturspeicher soll eine Kabarettbühne bleiben – das fordern rund 45 Kabarettisten und Agenturen in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Darunter: Urban Priol, Luise Kinseher, Torsten Sträter, Michl Müller, Josef Hader und Matthias Tretter.

Das Würzburger Bockshorn habe eine herausragende Bedeutung in der deutschen Kabarettszene. Schließlich habe die Bühne im Kulturspeicher vielen Künstlern eine lebenswichtige Plattform geboten. Der Verlust eines so wichtigen Kulturortes wie des Bockshorns könnte schwerwiegende Folgen für die Kulturszene haben, so die Unterzeichner.

Wie berichtet, schließt die Kabarettbühne Ende des Jahres – aus Altersgründen gibt Gründer Mathias Repiscus die Bühne auf. Die Stadt hatte die Räume bereits im Sommer dem Theater Chambinzky angeboten. Seitdem läuft eine Hängepartie, weil Chambinzky und Vermieter versuchen, sich auf einen neuen Vertrag zu einigen. Die Stadt will ihr weiteres Vorgehen aber von der Entscheidung des Chambinzky abhängig machen. Im schlimmsten Fall könnte die Stadt zum Jahreswechsel sonst zwei kulturelle Einrichtungen verlieren.

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