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Würzburg: Landgericht setzt auf neue E-Akte

vor einem Monat in Lokales
Justizminister Georg Eisenreich stellt neue elektronische Akte vor
Foto: Justiz München

Statt Aktenberge künftig Computer, Laptop oder Tablet – das Landgericht Würzburg arbeitet ab jetzt komplett mit digitalen Akten. Es ist erst das achte Landgericht bayernweit, das diese Neuerung einführt.

Die Vorteile sind vielfältig: so können mehrere Personen parallel mit der gleichen Akte arbeiten. Weil die Akten digital geführt werden, wird eine große Menge Papier eingespart. Gleichzeitig wird Zeit gewonnen, weil die Akten nicht mehr per Post verschickt werden müssen, sondern rund um die Uhr digital vorliegen. Richter können die Akten zudem digital signieren.

Um Hackerangriffe vorzubeugen werden die Akten im staatlichen Rechenzentrum eines gesicherten Justiznetzes abgeschottet. Zusätzlich werde die Software ständig aktualisiert und regelmäßig auf Schwachstellen überprüft.