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Würzburg: Letzte Stadtratssitzung vor der Sommerpause

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vor einem Monat in Lokales
Das ist das Rathaus von Würzburg mit Vierröhrenbrunnen
Foto: Funkhaus Würzburg

Der Würzburger Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung am Donnerstag vor der Sommerpause noch viel Arbeit vor sich. Mehr als 60 Punkte stehen auf der Liste. Dabei geht es unter anderem um Luftfilter für die städtischen Schulen. Sowohl SPD als auch CSU hatten Anträge gestellt, den Kauf dieser Filteranlagen zu prüfen. Sie können einen wichtigen Beitrag für sauberere Luft im Kampf gegen Corona leisten. Bei den Haushaltsberatungen im vergangenen November waren die Luftfilter auch schon Thema, aber die Stadtverwaltung hatte sie aus Kostengründen abgelehnt.

Eine weitere Frage ist, ob die Idee einer Straßenbahn nach Versbach oder Lengfeld frühzeitig begraben wird. Eine genauere Studie würde rund 300.000 Euro kosten. Die Meinungen gehen auseinander, ob sich das lohnt und ob sich die Stadt in absehbarer Zeit eine weitere Linie leisten kann.

Außerdem ist die Zeller Straße Thema – sie ist seit September probeweise eine Einbahnstraße, was viel Geduld von den Autofahrern fordert. Jetzt wird eine Zwischenbilanz dazu gezogen.

Um Autos geht es auch beim Punkt Oberer Mainkai. Ein Abschnitt davon sollte sonntags probeweise zur Uferpromenade und einer Spielstraße ohne Autos werden. Dafür fehle aber die rechtliche Grundlage, hatte die Regierung von Unterfranken beanstandet. Der Stadtrat muss seinen früheren Beschluss also eigentlich revidieren.

Weiteres Thema: Der Grafeneckart und der Bereich an der Alten Mainbrücke. Er soll neu gestaltet und damit schöner, aber auch sicherer werden. Geplant sind Bäume, Bänke und die Verlagerung von Fahrradständern und Taxis woanders hin. Der Stadtrat entscheidet, ob die Verwaltung jetzt Details erarbeitet und Zuschüsse beantragt.