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Würzburg/München: Staatlicher Hofkeller verbessert finanzielle Lage

31.01.2024, 15:30 Uhr in Lokales
Der Frankonia Brunnen vor der Residenz
Foto: Funkhaus Würzburg

Das Weingut Staatlicher Hofkeller in Würzburg hat sein Defizit verkleinert. Die jüngsten Zahlen liegen für das Jahr 2022 vor und da wurde ein Minus von 900.000 Euro erwirtschaftet. Im Jahr zuvor hatte das Minus noch bei rund 1,5 Millionen gelegen. Allgemein hatte das Weingut in den letzten Jahren rote Zahlen geschrieben.

Mehr Wein in Ministerien und Behörden verkauft

Aus Zahlen des Finanzministeriums, die der dpa vorliegen, geht hervor, dass das staatliche Weingut seinen Umsatz um eine halbe Million auf 4,9 Millionen Euro steigern konnte. Grund seien aber nicht mehr Weinverkäufe an Privatkunden, sondern an Behörden und Ministerien gewesen, zudem auch bei Weinproben, Kellerführungen und in der Gastronomie.

Soweit bekannt, zeichneten sich auch für das Jahr 2023 positive Entwicklungen ab, heißt es weiter.

Freistaat betreibt eins der größten Weingüter

Der Staatliche Hofkeller, unter der Würzburger Residenz, ist ein Weingut des Freistaat Bayern und gilt als eins der größten und ältesten Weingüter Deutschlands. Dort arbeiten rund 100 Menschen.

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