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Würzburg: Prozess um tödlichen LKW-Unfall

vor einem Monat in Lokales
Akten mit Unterlagen sind übereinander gestapelt
Foto: Pixabay

Weil er einen LKW-Fahrer auf der A7 bei Marktbreit totgefahren haben soll, steht ein 40-Jähriger am Montag vor dem Würzburger Amtsgericht. Er muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Der Angeklagte ist mehrfach vorbestraft – auch wegen Verkehrsdelikten – und war zur Tatzeit auf Bewährung.

Der LKW-Fahrer soll vor rund einem Jahr auf der A7 zwischen Marktbreit und Kitzingen unterwegs gewesen sein – aber übermüdet und daher nicht mehr fahrtüchtig. Laut Anklage schlief der Mann am Steuer ein und sein LKW geriet nach rechts. Auf dem Standstreifen befand sich allerdings gerade ein Sattelzug, dessen Fahrer ausgestiegen war. Der 60-jährige Mann wurde bei dem Auffahrunfall eingeklemmt und erlag seinen Verletzungen.