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Würzburg: Raserprozess – Bewährungsstrafe für Angeklagten

vor einem Monat in Lokales
Die Ansicht auf das Justizzentrum in der Ottostraße als Gerichtsgebäude in Würzburg mit den Büschen im Vordergrund
Foto: Funkhaus Würzburg

Im Würzburger Raserprozess ist der Angeklagte zu eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn der vorsätzlichen, gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er im Dezember 2019 durch Heidingsfeld gerast war und dabei eine gehörlose Fußgängerin an einer Ampel angefahren hatte. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Angeklagte hatte sich im Prozess bei der Frau entschuldigt.

Die Staatsanwaltschaft war zunächst von einem Rennen mit einem zweiten Auto ausgegangen. Das hatte ein Gutachter im Lauf des Prozesses aber widerlegt. Deswegen wurde auch der ursprüngliche Vorwurf des versuchten Mordes fallengelassen. Der Angeklagte sei aber sehr wohl rücksichtlos gerast – auch wenn kein anderes Auto beteiligt war.