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Würzburg/Schweinfurt: Studenten entwickeln „HandicApp“

vor einem Monat in Lokales
Das Mockup zur App "HandicApp"
Foto: Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Ein Smartphone zu bedienen ist für viele Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine Herausforderung. Um Kommunikation für sie leichter zu machen, haben Studenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt eine App entwickelt. Sie nennt sich „HandicApp“ – und wurde bereits mit dem Gründungsstipendium „Exist“ ausgezeichnet.

Die App reagiert beispielsweise auf Kopfbewegungen des Nutzers, wie Nicken, Drehen oder Neigen. Das wird dann in Anweisungen übersetzt. Damit können zum Beispiel Gefühle wie Hunger, Schmerzen oder das Wohlbefinden abgebildet werden. Geplant sind auch Schnittstellen zu anderen Apps wie YouTube oder Facebook. Dadurch könnten Menschen mit körperlichen Einschränkungen solche Dienste eigenständig nutzen, ohne auf Dritte angewiesen zu sein. Auch Spiele auf dem Smartphone sollen in die App integriert werden.

Aktuell ist „HandicApp“ noch in der Entwicklung. Das Ziel: Die App richtet sich in erster Linie an Pflegeeinrichtungen, soll aber prinzipiell für jeden Interessenten im Google App Store verfügbar sein.

Mit dem „Exist“-Stipendium des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten die beiden Studenten Janik Ehrhardt und Tobias Moritz jetzt Fördermittel und können die App so weiterentwickeln.

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Foto: Hochschule Würzburg-Schweinfurt