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Würzburg: Verdi ruft zu weiteren Streiks auf

vor 6 Tagen in Lokales
Die Gewerkschaft verdi hat zu Protestaktionen aufgerufen
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Donnerstag zu weiteren Warnstreiks in Würzburg auf. Neben der Uniklinik streiken dieses Mal auch Mitarbeiter des Studentenwerk, der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau und der Uni Würzburg. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beteiligt sich am Streik. Als Auswirkung des Streiks bleiben zum Beispiel einige Uni-Mensen in Würzburg geschlossen. Weitere Auswirkung seien vor allem in der Uniklinik bemerkbar, so Verdi. Die Gewerkschaft betont jedoch, dass ein Notfallplan für die Klinik aufgestellt wurde, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen.
Außerdem kann es wegen eines Demozugs zu Verkehrsstörungen kommen. Der Demozug wird um 11 Uhr in der Zellerau starten, über die alte Mainbrücke bis zum Rathaus und dann weiter durch die Innenstadt bis zum Hauptbahnhof ziehen. Es werden über 300 Menschen erwartet.

Anlass des Streiks seien unter anderem die schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) habe in zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Verdi fordert eine Lohnerhöhung von fünf Prozent. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen soll das Gehalt um 300 Euro monatlich und für Auszubildende um 100 Euro steigen.