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Würzburg: Verschärfungen der Corona-Maßnahmen im Landkreis ab Samstag

vor 6 Monaten in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in rot
Symbolbild: pixabay.com

Der Landkreis Würzburg hat die Corona-Inzidenz von 50 drei Tage infolge überschritten. Dadurch werden bestimmte Lockerungen zurückgenommen. Ab Samstag gilt folgendes:

Handel: Der inzidenzabhängige Einzelhandel im Landkreis darf nur noch „Click & Meet“ anbieten. Shopping geht nur noch mit Termin innerhalb eines festen Zeitraums. Generell darf sich maximal ein Kunde pro 40 Quadratmeter Fläche aufhalten. Die Kontaktdaten der Einkaufenden müssen festgehalten werden. Nicht davon betroffen sind beispielsweise Supermärkte, Blumenläden, Gartencenter, Baumärkte oder Buchhandlungen. Sie dürfen unabhängig von der Inzidenz geöffnet bleiben.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten: Auch hier brauchen Besucher einen Termin. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

o Die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, bei dem ein Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig eingehalten wird.

o Für die Besucher besteht FFP2-Maskenpflicht.

o Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

o Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Sport: Erlaubt ist nun kontaktfreier Sport im Freien mit zwei Haushalten. Maximal dürfen es aber fünf Personen sein. Zuvor waren zehn Personen erlaubt. Kinder dürfen jetzt noch in Gruppen von bis zu 20 Personen draußen Sport machen.

Zudem gibt es ab Montag Änderungen für Schulen und Kitas: Es gilt Präsenzunterricht, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden kann. Wo das nicht der Fall ist, muss auf Wechselunterricht umgestellt werden. Kitas dürfen nur öffnen, wenn die Betreuung der Kinder in festen Gruppen erfolgt.