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Würzburg: Verwirrung um luca-App – Gesundheitsamt informiert über digitale Kontaktnachverfolgung

vor 6 Tagen in Lokales
Die Luca App als Screenshot in einer Grafik
Grafik: pixabay.com

Wie läuft die digitale Kontaktnachverfolgung per luca-App ab? Darüber informiert jetzt das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg. Zwar kann die App bereits seit Anfang Mai beim Besuch von Geschäften und Restaurants verwendet werden – zuletzt kam es aber vermehrt zu Unsicherheiten, so das Gesundheitsamt. Der Grund: Ermittelte Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt per SMS informiert – dabei gab es Rückfragen, ob die Nachricht wirklich vom Gesundheitsamt stammt oder möglicherweise Spam ist.

Die digitale Kontaktnachverfolgung per luca-App:

Schritt 1: Die corona-positive Person teilt mögliche Kontaktpersonen mit

Wird eine Person positiv auf Corona getestet, wird sie vom Gesundheitsamt gebeten, alle Kontaktpersonen der letzten 14 Tage zu nennen. Dies beinhaltet nicht nur Kontakte zu Familien und Freunden: Das Gesundheitsamt fragt auch, in welchen Lokalitäten die infizierte Person in den letzten 14 Tagen zu Besuch war, um auch dort mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln.

Schritt 2: Gesundheitsamt informiert mögliche Kontaktpersonen per SMS

Um Infektionsketten schnell, rechtzeitig und nachhaltig zu durchbrechen, versendet das Gesundheitsamt Würzburg SMS mit dem Absender GAWuerzburg an die Personen, die laut Betreiber gleichzeitig mit einer positiv getesteten Person in der Lokalität anwesend waren.

Schritt 3: Ermittelte Kontaktperson lässt sich testen

In der SMS wird darauf hingewiesen, dass das individuelle Infektionsrisiko nicht abgeschätzt werden kann. Deswegen wird gebeten, eines der Testzentren aufzusuchen. In der Nachricht ist auch ein Link zur Übersicht aller Testzentren auf der Landkreis-Webseite enthalten.

Diese Vorgehensweise wendet das Gesundheitsamt nicht nur bei der luca-App an, sondern auch, wenn sich die Kontaktperson per Zettel in einer Lokalität registriert hat.