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Würzburg: Wälder erholen sich dank kaltem Frühling

vor 3 Monaten in Lokales
Birken und Blumen vor einem nebligen Wald
Foto: Pixabay.com

Den Wäldern in der Region geht es wieder besser! Die Kälte der letzten Monate, kombiniert mit viel Niederschlag hat die Wasservorräte der Bäume in Unterfranken wieder aufgefüllt. Das bestätigt Christoph Riegert von den bayerischen Staatsforsten. So würde die Vegetation nicht so früh einsetzen, wie in anderen Jahren – die Pflanzen hätten weniger verdunstet. Die Bäume seien für den bevorstehenden Sommer gut gerüstet.

An Hitze im Sommer könnten sich die Wälder anpassen – doch dauerhafte Trockenheit schon in den Winter- und Frühjahrsmonaten würde sich negativ auf die Waldentwicklung auswirken, so Riegert.

Dennoch, für manche Bäume käme jede Hilfe zu spät. Die Hitze der letzten drei Jahre hätte die Lebensadern der Bäume so zerstört, dass selbst der aktuelle Regen nichts mehr bewirken würde, sagt Riegert. Um dem Klimawandel entgegen zu wirken, werden jetzt schon neue Baumarten gepflanzt – die nächsten Baumgenereationen stehen also schon in den Startlöchern.

Auch interessant: Um den Grundwasserspeicher wieder aufzufüllen, bräuchte es aber noch viel mehr Regenwasser – denn erst wenn die Bäume sozusagen satt sind und kein Wasser mehr benötigen, würde etwas für das Grundwasser über bleiben, erzählt Christoph Riegert.