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Würzburg: Wirtschaftsminister hofft auf Kaufhof-Lösung - auch OB zuversichtlich

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16.05.2024, 16:10 Uhr in Lokales
Verdi sammelt Unterschriften für Galeria Kaufhof Erhalt
Foto: ver.di

Nach dem angekündigten Aus der Galeria-Filiale in Würzburg hofft Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger auf eine Lösung, um den Standort zu erhalten. Das sagte er am Donnerstagmorgen im bayerischen Landtag.

Am Donnerstagnachmittag hat er Gespräche zum Standort Würzburg geführt. An der Video-Schalte nahmen neben Aiwanger Vertreter von Kaufhof, des Vermieters und der Stadt Würzburg teil. Oberbürgermeister Christian Schuchardt zeigte sich im Anschluss zuversichtlich. Es werde weitere Gespräche geben.

Unterdessen wird das Kaufhof-Gebäude offenbar verkauft. Das teilt das Wirtschaftsministerium mit. Galeria habe dem neuen Eigentümer bereits ein Angebot für einen Mietpreis vorgelegt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib hervor. Eine Rückmeldung des neuen Eigentümers steht aber noch aus.

Hintergrund:

Galeria in Würzburg soll zum 31. August geschlossen werden. Grund sind aber nicht schlechte Umsätze, sondern die hohe Miete. Laut Informationen unserer Redaktion zahlt der Kaufhof in Würzburg etwa 18 Prozent seines Umsatzes als Miete. Der Galeria-Insolvenzverwalter hatte für die Wirtschaftlichkeit und den Fortbestand von Filialen eine Spanne von sieben bis elf Prozent zur Bedingung gemacht.

Bisheriger Vermieter von Kaufhof Würzburg war ein Teil der Signa-Gruppe, zu dem auch Kaufhof selbst gehört. Allerdings steht dieser unter einer anderen Insolvenzverwaltung als Galeria selbst.

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