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Unterfranken: Handwerkskammer fordert langfristige Öffnungs-Perspektiven

vor 6 Monaten in Lokales
Der Schriftzug "Handwerkskammer für Unterfranken" am Gebäude der HWK
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Handwerkskammer für Unterfranken ist enttäuscht von den Lockerungsplänen der Bundesregierung ab Montag. In einer Mitteilung heißt es, längst nicht alle Unternehmen erhielten dadurch eine Perspektive. Gerade Betriebe, die eng mit der Veranstaltungs-, Kultur- oder Tourismusbranche gekoppelt seien, wüssten immer noch nicht, wie es weitergeht. Genannt sind unter anderem Bäckereien und Konditoreien mit Cafés, Metzgereien mit Catering, Messebauer, Maßschneider oder Fotografen. Nach einem Jahr seien Reserven aufgezehrt und die Gefahr einer Pleitewelle steige, so die HWK. Außerdem sieht sie eine Ungleichbehandlung von Handwerksbetrieben mit Ladengeschäften und Ausstellungen. Diese dürfen weiterhin nicht öffnen.

Die HWK fordert außerdem: Schnelltests dürfen nicht zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung für Unternehmen werden. Generell lobt die Kammer aber den Einsatz solcher Tests.