Wer großflächig baut oder bastelt, wird ein Freund der Kunststoffplatte sein

12.07.2023, 13:18 Uhr in Service, Anzeige
Plastic Kunststoff poli pixabay
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Die vielseitige Welt der Kunststoffplatten, für fast beliebige Verwendung

Holz ist ja schön und gut, dazu so heimelig, aber es gibt etliche Gelegenheiten, wann man sich einen anderen Werkstoff wünscht als Plattenmaterial. Warum? Dafür gibt es viele mögliche Gründe, die in erster Linie von der Art des Projektes abhängen, wofür das Baumaterial gedacht ist. Schon, weil eine Kunststoffplatte nicht wie die andere ist. Da gibt es etliche Unterschiede. Und richtig, die Holzplatte kann da nicht mithalten.

Die Ausfächerung der Welt der Kunststoffe nach Anforderungen

Die Vielfalt an Kunststoffplatten, wie sie im Onlinehandel mühelos zu beziehen ist, entfaltet sich in Acrylglas (bekannt als Plexiglas, ein Markenname), Polycarbonat-Platten, PVC (hart oder geschäumt), Alupanel, HPL und Polyethylen. Bei genauerem Hinsehen sind das Spezialplatten, aus denen man sich aussuchen kann, was am besten den beabsichtigten Zweck ausfüllt. Acrylglas und Polycarbonat etwa sind allesamt transparente Platten, die man also verwenden möchte, wie man Glas einsetzen würde. Entweder, um hindurchsehen zu können, oder doch wenigstens Licht durchscheinen zu lassen. Abgesehen von unterschiedlichen Plattendicken könnte die Wahl noch genauer getroffen werden auf ein völlig durchsichtiges Material oder eine getönte Platte, oder eine mit Milchglaseffekt. Hier steht wieder im Vordergrund, Licht durchzulassen, aber nicht beobachtet werden zu können.

Muss nicht mal oberflächenbehandelt werden

Unter den Platten, die nicht transparent sind, gibt es die meisten Farben zur Auswahl. Gut ist, dass kein Anstrich mehr nötig sein wird (wie etwa bei Holzarbeiten), weil die Materialfarbe allein als Endergebnis überzeugt. Man muss nur die Platten so wählen, dass die Farben gut passen. Wenn man zum Beispiel Möbel für das Kinderzimmer oder Spielgerät daraus herstellen möchte. Dann kann es sowieso bunt sein, das gefällt. Die Nachbearbeitung nach dem Zusammenbau erschöpft sich wohl mit dem Abrunden von scharfen Kanten, wo welche entstanden sind, und dem Schließen von Montagelöchern. PVC Hartschaumplatten gibt es in RAL Farben, was das Besorgen von Lacken für zu streichende Anbauteile leicht macht, um den richtigen Farbton zu treffen. Geschäumte Platten bringen eine Gewichtsersparnis von ungefähr der Hälfte dessen, was gleich großes und dickes Hart-PVC wiegen würde.

Mit Kunststoff braucht man keine Angst vor dem Außeneinsatz zu haben

Der Bastler wie Endnutzer schätzt an Kunststoffplatten als Baumaterial von Kunststoffplatten AT, dass es ausgesprochen hygienisch ist und wohl kaum von Schädlingen angeknabbert wird. Was darin verstaut wird, ist in der Regel sicher vor unerwünschtem Besuch oder Zugriff. Das kann bis hin zur Beständigkeit gegenüber Witterung, UV-Strahlen der Sonne und Niederschlägen im Freien gehen. Einflüsse, die über kurz und lang natürliches Material wie Holz in Mitleidenschaft zieht oder eisenhaltiges Material rosten lässt. HPL sind besonders hervorzuheben für ihre Unempfindlichkeit gegen Wind und Wetter. Wer dagegen die Härte von Metallplatten mit den Vorteilen von Kunststoffplatten kombinieren möchte, der sollte einen Blick auf Alu-Verbundplatten (Sandwichplatten, Markenname Dibond) werfen. Im Innern bestehen diese aus Polyethylen, außen ist Alu in 0,3 mm Stärke aufgeklebt. Viele Farben und Bedruckbarkeit machen dieses Material zu einem beliebten Werkstoff im Messebau.

Kunststoffplatten stehen nicht im Widerspruch zum Umweltschutz, wenn man es richtig macht

Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit, Unempfindlichkeit - bei richtiger Wahl für die Aufgabe kann Kunststoff von Kunststoffplatten AT ein nachhaltiger Werkstoff von bleibendem Wert sein. Ein Teil davon ist ja auch recyclefähig und die Forschungbringt zunehmend Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen auf den Markt. Am ökologischsten aber ist ein Kunststoff, der gar nicht erst weggeworfen werden muss, sondern über Jahre seinen Zweck erfüllt, ohne derart zu altern, wie andere Materialien, die dann häufiger ersetzt werden müssten.

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