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Wo Bayern drin steckt, soll auch Bayern drauf stehen. Webseitenbetreiber aus dem Freistaat können mit der Domainendung .bayern seit dem 30. September 2014 ihre Heimatverbundenheit zeigen. Die regionale Top-Level-Domain (TLD) kann man bei Providern wie 1&1 registrieren und davon unter anderem auch beim Suchmaschinenmarketing profitieren. Die TLD ist der Teil der Webseitenadresse, der nach dem Punkt am Ende folgt. Beispiele für prominente Nutzer der Bayern-Adresse ist der FC Bayern München, der unter fc.bayern zu finden ist, oder die Nachrichtenplattform news.bayern, die wie ihren Besuchern Nachrichten aus der Region bereitstellt.

Die erfolgreichste TLD für eine Region

Bis vor kurzem kannten die Internet-User vor allem die länderspezifischen TLDs wie .de oder .it sowie die meistgebrauchte TLD überhaupt .com. Auch .org, .net, oder .info sind geläufig. Da Domainnamen mit der Zeit immer knapper wurden, führte die internationale Internet-Verwaltung Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) neue generische TLDs ein – unter anderem auch .bayern. Seitdem ist sie mit über 30.000 Registrierungen eine der erfolgreichsten Domainendungen mit regionalem Bezug und gehört zu den hochwertigsten TLDs weltweit. Neben dem Bundesland Bayern haben außerdem die deutschen Städte Berlin, Köln und Hamburg eine eigene Domain.

Wettbewerbsvorteil für regionale Anbieter

Markus Söder: „Bayern ist eine Marke, Made in Bavaria – das kennt jeder“, so der bayerische Finanzminister Markus Söder. Dieses prägnante Branding unterstützt die neue TLD noch. Die neue Endung stärkt die digitale Identität Bayerns weltweit. Mit .bayern tritt der Freistaat im Internet als Marke auf und wird durch die wachsende Zahl der Bayern-Domains global noch stärker wahrgenommen. Speziell bayerische Inhalte, Nachrichten oder Shops werden schneller gefunden und tragen dazu bei, dass Bayern sich weltweit als ein dynamischer Standort positioniert. Firmen, die die Marke Bayern in ihrem Namen tragen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Denn Bayern genießt als wirtschaftlicher und kultureller Standort einen guten Ruf. Die meisten Suchanfragen über Suchmaschinen haben einen regionalen Bezug. Kunden können auf den ersten Blick sehen, dass es sich bei einer Adresse mit .bayern am Ende um eine Firma aus ihrer Region handelt. Produkte aus der Region werden bei Verbrauchern immer beliebter. Kunden nehmen gern die Dienstleistungen eines regionalen Anbieters in Anspruch oder kaufen ihre Produkte beim lokalen Online-Händler. Die Domain-Klassiker .com und .de bieten kaum mehr sinnvolle Domains, die auch verfügbar sind. Mit den neuen TLDs ist es möglich, einen einprägsamen Namen für eine Webseite zu wählen, der den (potentiellen) Kunden im Gedächtnis haften bleibt.

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