Eines der wichtigsten Kriterien im Verkauf ist die Preissetzung der angebotenen Waren. Denn der Preis ist ein wichtiger Bestandteil der Kaufentscheidung – neben Faktoren wie Qualität, Design und Ähnliches. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Großteil der Verbraucher beim Einkaufen besonders auf Schnäppchenpreise und Rabattangebote achtet und diese auch schneller in den Einkaufswagen landen als Artikel mit dem regulären Preis. Die meisten Deutschen sind einfach Schnäppchenjäger und wollen möglichst viel Geld sparen. Nur daher ist zu erklären, dass Discounter wie Aldi, Lidl und Co boomen und auch online immer mehr Discount-Anbieter wie beispielsweise der noch recht junge Premium-Discounter Lesara entstehen. Diese zeichnen sich darin aus, dass sie ausschließlich trendige No-Brand-Artikel zu günstigen Preisen anbieten. Allerdings entwickeln sich im Gegenzug auch immer mehr Marken-Online-Shops diverser Hersteller, bei denen man die Produkte direkt ohne Zwischenhändler bestellen kann. Doch lassen sich hierbei ebenfalls Schnäppchen machen?

Online-Shoppen ist nicht immer günstiger

Viele Verbraucher meinen, im Internet die günstigeren Preise und besseren Schnäppchen vorzufinden als im Einzelhandel. Häufig ist es auch so, dass bestimmte Produkte, die in einem Online-Shop angeboten werden, günstiger sind, da hierbei hohe Personalkosten und die Miete für Verkaufsflächen entfallen. Zudem können Verbraucher online auch Preisvergleiche nutzen, um den günstigsten Preis für einen bestimmten Artikel zu erhalten. Aber dennoch lässt sich dieser Sachverhalt nicht verallgemeinern, denn gerade das direkte Shoppen beim Hersteller erzielt in den meisten Fällen kein Schnäppchen. Wer sich beispielsweise neue Sportschuhe mit den bekannten drei Streifen kaufen möchte, kann dies über große Versandhändler wie Amazon und Co machen, aber auch direkt auf der Webpräsenz des Herstellers. Doch bei Letzteres wird der Käufer mit hoher Wahrscheinlichkeit vergeblich auf ein Schnäppchen warten, denn die Preise orientieren sich 1:1 an denen der Geschäftsfilialen – und das obwohl Zwischenhändler dabei ausgeschalten werden. Von Vorteil ist jedoch, dass die Hersteller durch ihre Online-Präsenz ihren Kunden die Möglichkeit bieten, rund um die Uhr die Produkte zu kaufen. Dadurch wird zusätzlich Umsatz generiert, da ein weiterer Verkaufskanal geschalten wird.

Rücksichtnahme auf den Einzelhandel

Die Gradwanderung zwischen Online- und Offlinegeschäft der Markenhersteller ist für viele nicht ganz einfach zu bewältigen, denn gerade die Kundenbindung ist für die Anbieter elementar. Einige Anbieter befürchten, mit dem Ausbau des Online-Geschäfts den Kundenbezug zu verlieren. Die fehlende persönliche Kaufberatung und die Möglichkeit, im Geschäft die Produkte vorab haptisch anzufassen und auszuprobieren, sind nur schwer auszugleichen. Zudem besteht auch das Risiko, dass es sich die Markenhersteller durch den intensiven Ausbau ihres Online-Shops mit den wichtigen Großabnehmern verscherzen und damit ihren Offline-Handel schaden. Daher ist es immens wichtig, ein Gleichgewicht zwischen den beiden Verkaufskanälen zu schaffen und im Zweifelsfall ihren Online-Shop als Fanshop für die Markenprodukte zu deklarieren. Denn ein Verbraucher, der die Wahl hat, wird immer zu den günstigeren Anbietern tendieren.

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