Sind die deutschen Wälder zu aufgeräumt? Der Würzburger Ökologe Simon Thorn von der Uni Würzburg mahnt das an. So sei es nicht unbedingt sinnvoll Totholz, dass durch Trockenheit oder Schädlingsbefall entstanden ist, aus den Wäldern zu entfernen. Es könne durchaus noch nützlich für den Wald sein, so Thorn. So biete Totholz neuen Lebensraum für Pilze, Insekten und junge Bäume. Weil der Umgang mit dem Totholz generell, aber umstritten ist, soll eine Untersuchung jetzt Klarheit schaffen. In mehreren Buchenwäldern in ganz Bayern sollen verschiedene Szenarien ausprobiert werden. Im Steigerwald wird es fünf Teststellen geben. Das Projekt wird insgesamt mit fast 200.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Durch den Klimawandel rechnen Forscher mit noch mehr Waldschäden in den kommenden Jahren. Die jetzt startende Untersuchung soll darauf vorbereiten.
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