Die Stadt Würzburg steckt voller Überraschungen.
Sicherlich ist sie bei einer Vielzahl von Studenten und Eltern bekannt für seine Universität und Hochschule. Doch nicht nur durch
das hochwertige Bildungsangebot, zusätzlich bestehend aus Museen, Galerien, Kleinkunstbühnen und Theatergruppe, kann Würzburg überzeugen. Für Kunstliebhaber oder Architekturbegeisterte sind der eindrucksvolle Baustil des Barocks sowie die Rokokobauten wahre Schätze.

Ebenso steht ein umfangreiches Angebot an Freizeit- und Sportaktivitäten zur Verfügung. Diese drücken sich in den verschiedensten Sportvereinen, Anlagen und Zentren aus.
Das ausgeglichene Umfeld macht Würzburg zu einer Stadt, in der es sich zu wohnen lohnt. Die wirtschaftliche Bedeutung der Handelsmetropole zieht zusätzlich Menschen mit Begeisterung an.

Stabiler Immobilienmarkt: Von der Mietwohnung bis zum Eigenheim

Alle diese Faktoren tragen dazu bei, dass Würzburg eine Stadt zum Leben, Lernen und Lieben
ist. Unterstützt durch Niedrigzinsen bei der Baufinanzierung entscheiden sich immer mehr Menschen dem Haus- oder Eigentumswohnungskauf nachzugehen. Doch die Leerstandsquoten aus den vergangenen Jahren zeigen, dass nur wenige Gebäude unbewohnt sind. So beträgt die Quote aktuell circa 2,8 bis 3 %, was einer ausgewogenen Fluktuationsreserve entspricht. Diese ist notwendig, um Umzüge und Modernisierungen innerhalb einer Stadt zu gewährleisten.
Das knappe Wohnraumangebot geht mit hohen Mietkosten sowie Kaufpreisen einher. Spitzenreiter unter den dreizehn Stadtteilen der Stadt Würzburg ist Steinbachtalmit einem Mietpreis von 10,85 €/m². Lindleinsmühle zeigt hierbei vergleichsweise gerade einmal 7,45 €/m² auf.

Ein ähnliches Bild lässt sich bei den Eigentumswohnungen zum Kauf erkennen. Oberste Spitze ist hier ebenso Steinbachtal mit 3.793 €/m², direkt gefolgt von der Altstadt, die mit einem gewichteten Mittelwert von 3.352 €/m² auftritt. Alle weiteren Stadtteile liegen unterhalb der 3.000 €/m² Marke.

Der optimale Zeitpunkt zum Kauf?

In den vergangenen Jahren zeigte sich eine deutliche Stagnation der Bautätigkeit. Immer weniger Neubauten entstehen, was dazu führte, dass weniger Fläche für den Wohnungsbau errichtet wird. Hieraus resultiert die aktuelle Bereitschaft zum Kauf von Eigentumswohnungen oder Häusern. Hervortretend sind Wohnungen mit mehr als 100 m² Wohnfläche. Diese werden bevorzugt zu Eigentum gemacht. Kleinere Wohnungen hingegen sind beliebter bei Mietnachfragen.

Trotz der hohen Konkurrenz, durch hohe Angebotsknappheit, ist ein Kauf zum aktuellen Zeitpunkt realisierbar. Im Vergleich zu den Jahren 2012 bis 2016 ist der Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen zum Kauf 2017 um 10,4 Prozent gestiegen. Zuvor lag der jährliche Anstieg bei 10,8 Prozent.

Das Mietpreisniveau als Indikator

Um einen Überblick über die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu gewinnen, wird das Mietpreisniveau herangezogen. Innerhalb des Jahres 2017 stiegen die angebotenen Preise um 2,3 Prozent, wohingegen die Vorjahre mit 4,2 Prozent Anstieg deutlich höher lagen. Trotz weiterhin steigender Mietkosten ist die Nachfrage nach freiem Wohnraum immens. Innerhalb weniger Tage führen Inserate im Internet zu zahlreichen potenziellen Neumietern.

Besonders innerstädtische Gebiete wie die Altstadt, Sanderau oder Steinbachtal zeigen hohe Mietpreise pro Quadratmeter auf. Weiter nach außen gehend nimmt das Mietpreisniveau zusehends ab. Hinzu kommt die Größe der Mietwohnung. Tendenziell betrachtet sind kleinere Mietwohnungen mit einem höheren Quadratmeterpreis belegt. Dies ergibt sich aus dem technischen Erschließungsaufwand, welcher sich auf eine geringere Wohnfläche bezieht.

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