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Unterfranken: Aufschwung der Metall- und Elektro-Industrie durch Materialmangel gebremst

vor einem Monat in Lokales
Ein Handwerker beim Schweißen von Metall
Foto: Janno Nivergall/Pixabay

Der Materialmangel macht der deutschen Industrie weiterhin zu schaffen. Auch in Unterfranken wird die Produktion der Metall- und Elektro-Industrie durch fehlende Rohstoffe, fehlendes Material und fehlende Vorprodukte gebremst. Das geht aus einem Statement des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie hervor. Die Metall- und Elektro-Industrie erhole sich zwar langsam von der Corona-Krise, dennoch sei die Produktion bei rund der Hälfte der unterfränkischen Unternehmen durch fehlendes Material spürbar beeinträchtigt, bei knapp 18 Prozent sogar stark. Fast überall komme es zu Lieferverzögerungen und spürbaren Kostenaufschlägen. Die unterfränkischen Unternehmen seien aber zuversichtlich: Das Geschäft habe sich gegenüber dem Winter verbessert. In diesem Jahr soll das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht werden.

Auch in einer aktuellen bundesweiten Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) klagen rund zwei Drittel der befragten Industriebetriebe über Materialengpässe und Probleme bei Vorlieferungen.