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Unterfranken: GEW kritisiert akuten Lehrermangel

vor 25 Tagen in Lokales
Schüler mit Maske im Klassenzimmer zu Coronazeiten
Foto: pixabay.com

Der Lehrermangel an den unterfränkischen Schulen ist weiterhin ein akutes Problem. Das kritisiert die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Derzeit seien kaum noch mobile Reserven verfügbar. Das sind Lehrer, die keiner festen Schule zugeteilt sind sindern bei Bedarf für einen gewissen Zeitraum an Schulen einspringen können.

Die GEW weist nach eigenen Angaben seit über 20 Jahren auf die prekäre Lage in den Schulen hin. Geändert habe sich seitdem kaum etwas. Corona habe das Problem zusätzlich verschärft. Laut GEW liege das Problem am Planungsalgorithmus des Kultus- und Finanzministeriums. So schaffe es die Regierung nicht, von den Geburtenzahlen auf den Lehrerbedarf hochzurechnen.

Für kurze Zeit wurde an der Uni Würzburg der Numerus clausus für Grundschullehramt gestrichen. Die Anzahl der Studenten hätte sich daraufhin verdoppelt – ausgebildet sei dieser Jahrgang aber erst in fünf Jahren.