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Unterfranken: Grundwasser noch immer stark belastet

vor 4 Monaten in Lokales
Nahaufnahme von Wasser
Foto: pixabay.com

Das

Grundwasser in Unterfranken ist weiterhin in einem besorgniserregenden

Zustand. Die Grenzwerte für Pestizide und Nitrate werden an vielen

Stellen überschritten. Das legt eine aktuelle Anfrage der Grünen bei der bayerischen Staatsregierung offen.

Der bayernweite Spitzenwert wurde im Landkreis Schweinfurt gemessen – Mit 130 mg/l Nitrat überschreitet er den Grenzwert von 50 mg/l mehr als deutlich. Die Folge: Das Trinkwasser muss mit weniger belastetem Wasser vermischt oder aufbereitet werden. Das ist sehr aufwendig und vor allem teuer und kann den Trinkwasserpreis erhöhen.

Vor über 20 Jahren wurden Richtlinien für die Landwirtschaft zum Schutz des Grundwassers erlassen – diese Maßnahmen seien erfolglos geblieben, bedauern die Grünen. Denn der Bericht zeige, dass die chemische Belastung des Grundwassers weiterhin viel zu hoch sei.
Deswegen fordern die Grünen erneut dringend eine Reduzierung der Schadstoffe in der Landwirtschaft und ein Umdenken bei der bayerischen Staatsregierung.