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Unterfranken: Klimawandel verschärft Wassermangel

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30.11.2023, 05:30 Uhr in Lokales
Wasser Regen Regentropfen
Foto: Pixabay.com

Kaum Regen im Sommer, Dürren und absinkendes Grundwasser – Deutschland gehört zu den Regionen mit dem höchsten Wasserverlust weltweit. Das zeigt der neuste Klima-Monitoringbericht der Bundesregierung.

Bemerkbar macht sich das auch bei uns in der Region. Unterfranken gilt als trockenste Region Bayerns: Mit viel Sonne und wenig Wasser. Mancherorts fallen hier nicht mal 500 Liter Niederschlag pro Jahr, so die Regierung von Unterfranken. Das sind etwa drei volle Badewannen.

Der Klimawandel verschärft den Wassermangel, es bildet sich immer weniger Grundwasser neu. Denn: Wenn es wenig regnet, kommt auch wenig im Grundwasser an. Seit dem Jahr 2003 haben sich auf einen Quadratmeter gerechnet 400 Liter weniger Grundwasser gebildet als im langjährigen Schnitt. Das ist, als hätte sich in den letzten 20 Jahren vier Jahre lang gar kein Grundwasser gebildet, so die Regierung.

Generell sickern von 100 Litern Regen gerade mal 17 Liter in die Tiefe und füllen die Grundwasservorräte auf, so die Regierung. Der Rest verdunstet direkt oder fließt über die Bäche und Flüsse ins Meer.

Das Wasser müsse geschützt werden, so die Regierung. Mit ihrer „Aktion Grundwasserschutz“ setzt sie sich zum Ziel, das Wasser in Unterfranken zu sichern und ein Bewusstsein dafür in der Bevölkerung zu schaffen.

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