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Unterfranken: Landwirte halten an Protesten fest

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05.01.2024, 05:30 Uhr in Lokales
Traktoren fahren über eine Straße
Foto: Landwirtschaft verbindet e.V.

Unterfrankens Landwirte halten an den für Montag geplanten Protesten fest. Das haben Bauernverband und das Bündnis „Land schafft Verbindung“ auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigt. Die Bundesregierung hatte am Donnerstag entschieden, die Subventionen für Landwirte weniger als geplant zu kürzen.

Sowohl Bauernverband als auch „Land schafft Verbindung“ ist das nicht genug. Sie fordern, dass die Regierung komplett auf ihre Sparpläne für die Landwirtschaft verzichtet. Daher wird ab Montag in Mainfranken demonstriert – wohl mit etlichen Verkehrsbehinderungen.

Besonders im Kreis Main-Spessart sind viele Proteste mit Traktoren geplant. Für die Aktionen werden die Straßen halbseitig gesperrt. Betroffen sind unter anderem Thüngen, Karlstadt, Arnstein, Lohr, Gemünden und Marktheidenfeld. Auch in Würzburg und Schweinfurt wird mit Protesten gerechnet.

Proteste in der Vergangenheit

Bereits am Dienstagabend haben rund 1.200 Landwirte aus der Region in Hammelburg demonstriert. Sie parkten ihre Traktoren in der Stadt und trafen sich zu einer Kundgebung am Marktplatz. Die Demo wurde von „Land schafft Verbindung” und dem Bayerischen Bauernverband organisiert.

Am Donnerstagnachmittag hat die Bundesregierung angekündigt, die Kfz-Steuerbefreiung auf landwirtschaftliche Fahrzeuge doch nicht zu streichen. Die Steuer-Subvention beim Agrar-Diesel soll zwar weiter wegfallen – anders als bisher geplant aber nicht auf einen Schlag, sondern in mehreren Schritten.

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