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Unterfranken: Pläne für den Tourismus nach Corona

vor einem Monat in Lokales
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Digitalisierung, Nachhaltigkeit und eine bessere Infrastruktur – das sind die wichtigsten Punkte für die Zukunft des Tourismus in Unterfranken nach Corona. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) wünscht sich dazu mehr Unterstützung von Seiten der Politik. Vor allem für einen nachhaltigen Tourismus müssten innovative Ideen entwickelt und gefördert werden. Auch die Infrastruktur müsse in schlecht angebundenen Regionen ausgebaut werden. Zusätzlich soll mit neuen Konzepten, wie zum Beispiel Car-Sharing, gearbeitet werden. Ein weiterer Punkt ist der Ausbau des Mobilfunknetzes. Die vbw fordert eine flächendeckende 5G-Netz Abdeckung, um die Region im Rahmen der Digitalisierung attraktiver für Touristen zu machen.

In ganz Bayern sind aktuell rund 600.000 Menschen in der Tourismusbranche beschäftigt. Vor Corona haben Touristen im Freistaat im Schnitt pro Jahr 33 Milliarden Euro ausgegeben.

Wegen Corona sehen sich über 45 Prozent der Betriebe in der Gastronomie und Hotelbranche in Unterfranken jetzt in ihrer Existenz gefährdet. Das ergab eine Umfrage der Dehoga Bayern. Fast 30 Prozent überlegen, ihren Betrieb ganz einzustellen. Ein weiterer Lockdown wäre für die Branche verheerend. Die Wirte in Unterfranken wünschen sich stattdessen gewinnbringende Rahmenbedingungen für die Gastronomie in Zeiten der Pandemie.