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Unterfranken: Rund 400 ukrainische Kinder und Jugendliche nehmen inzwischen am Unterricht teil

vor einem Monat in Lokales
Ein leeres Klassenzimmer
Foto: pixabay.com

Rund 400 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine werden inzwischen an unterfränkischen Schulen unterrichtet. Das hat ein Sprecher der Regierung in Unterfranken auf Nachfrage mitgeteilt.

Dabei handele es sich um alle möglichen Schulformen, auch Berufsschulen. Der größte Anteil mit rund 300 Schülerinnen und Schülern sei aber an der Grund- oder Mittelschule untergebracht.

Um eine schnelle Integration zu gewährleisten, wurden mittlerweile über 70 sogenannte Willkommensgruppen eingerichtet. In diesen Gruppen lernen die ukrainischen Kinder und Jugendlichen getrennt von den regulären Klassen die wichtigsten Sprachkenntnisse, um sie so bald wie möglich in den normalen Schulbetrieb einbinden zu können. Auch hier liegt der überwiegende Anteil mit über 40 Willkommensgruppen an Grund- und Mittelschulen.

In Unterfranken sind aktuell bereits über 6.780 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert (Stand 25.03.2022). Nicht gelistet sind dabei privat wohnende, noch unregistrierte Flüchtlinge. Wie groß der Anteil der Kinder und Jugendlichen dabei ist, konnte von Seiten der Regierung von Unterfranken nicht genannt werden. Bei den Geflüchteten handelt es sich aber zum Großteil um Frauen und ihre Kinder.

Theoretisch müssen die Kinder erst drei Monate nach Ankunft in die Schule, erst dann greift die Schulpflicht.