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Würzburg: Festung leuchtet am Aktionstag gegen die Todesstrafe

30.11.2023, 05:30 Uhr in Lokales
Das ist die Würzburger Festung grün angestrahlt
Foto: Funkhaus Würzburg

Das Kolosseum in Rom, der Rathausturm in Berlin und die Festung Marienberg in Würzburg.

Sie alle haben eins gemeinsam: sie leuchten am Donnerstag grün. Gemeinsam mit tausenden Städten und Wahrzeichen weltweit beteiligt sich Würzburg auch in diesem Jahr wieder an der Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“.

Mit dem grünen Beleuchten soll ein Zeichen gesetzt und die Forderung betont werden, auf der ganzen Welt die Todesstrafe abzusetzen.

Als Jahrestag für den Aktionstag dient dabei der 30. November. Der wurde als Aktionstag gewählt, da an diesem Tag im Jahre 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und die Todesstrafe abgeschafft hatte. Das grüne Licht steht für die Hoffnung.

In Ländern wie China, Indien, Irak, Pakistan, aber auch beispielsweise in den USA wird sie noch immer verhängt und auch vollstreckt. Insgesamt spricht Amnesty International von 87 Staaten, die die Todesstrafe noch in ihren Gesetzen verankert haben, übr 60 vollstrecken sie noch.

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