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Würzburg: Klinikum Mitte möchte Geld von Stadt und Landkreisen

17.05.2024, 16:28 Uhr in Lokales
Eine Ärztin unterstützt eine Patientin im Krankenhaus
Foto: pixabay.com

Sie retten täglich Leben oder bringen Kinder auf die Welt – die Krankenhäuser des Klinikums Würzburg Mitte. Aber: Wie viele andere Kliniken bundesweit schreibt das KWM rote Zahlen. Seit 2022 habe die Stiftung Juliusspital Verluste von rund 18 Millionen Euro ausgeglichen, längerfristig sei das schlicht nicht möglich. Deswegen fordert das KWM nun finanzielle Unterstützung durch die Stadt Würzburg sowie die Landkreise Würzburg und Main-Spessart.

Von der Stadt Würzburg will das KWM rund 3,5 Millionen Euro. Dieser Fehlbetrag entstehe aktuell durch die Versorgung von Patienten aus der Stadt in Notaufnahme und Geburtsklinik.

Von den beiden Landkreisen möchte das KWM finanzielle Unterstützung für die Geburtsstation am Missio. Sie soll sich nach dem Anteil der Frauen aus beiden Landkreisen richten, die dort ihre Kinder auf die Welt bringen.

Das KWM betont, dass es die Forderung bewusst auf die beiden Bereiche Notaufnahme und Geburten beschränkt habe. Beide seien Not- und Akutversorgung der Bürger.

Das Defizit sei nicht selbst verschuldet, von der Bundesregierung sei aber keine Hilfe in Sicht, bedauert das KWM. Daher hofft es nun auf die Unterstützung durch die Stadt Würzburg und die beiden Landkreise und betont, sie wäre eine Investition in die Gesundheitsversorgung der Bürger.

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