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Würzburg: So ist der aktuelle Stand beim geplanten Bismarckquartier

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vor 13 Tagen in Lokales
Ein Entwurf des künftigen Bismarckquartiers
Grafik: Beethovengruppe

Seit Jahren ist die Umgestaltung des Würzburger Postareals geplant – vor über einem Jahr hätte eigentlich der Startschuss für das künftige Bismarckquartier neben dem Hauptbahnhof fallen sollen. Noch stehen aber vertiefende Gespräche mit der Stadt aus, so die Investoren und Besitzer des Areals. Die seien aber in naher Zukunft geplant. Darin sollen die genauen Eckdaten für das Riesenprojekt abgeklärt werden, bevor es dann an den eigentlichen Bebauungsplan geht. Denn: Die Planungshoheit liege bei der Stadt Würzburg, so die Investoren. Der Startschuss für die Bauarbeiten verzögere sich damit noch um zwei bis drei Jahre.

Das ist im Bismarckquartier geplant

Im Jahr 2017 sind die die ersten Pläne für die Umgestaltung des Postareals im Rahmen eines Architektenwettbewerbs vorgestellt worden. Nach den Plänen des Siegerentwurfs sollen auf dem Gelände mehrere Gebäudekomplexe neben dem Posthochhaus am Bahnhof entstehen. Das künftige Bismarckquartier soll über drei Hektar groß werden und Wohnungen, Hotels und Büros für rund 2.000 Menschen zur Verfügung stellen. Im Zuge der Umgestaltung soll dann auch das Posthochhaus am Hauptbahnhof umfassend saniert werden.

Zukunft der Posthalle ungewiss

Die Posthalle soll komplett verschwinden. Wie berichtet, hat sich der Kulturausschuss der Stadt Würzburg am Mittwoch mit der Frage befasst, wo künftig eine Kultur- und Veranstaltungshalle entstehen könnte. Als mögliche Standorte wurden die Talavera, das Parkhaus Alter Hafen oder auf das ehemalige Gaswerkgelände an der Nordtangente vorgestellt.