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Würzburg: Stadtmarketing kritisiert Ministerium für Handels-Wirrwarr

vor 7 Monaten in Lokales
Kleidung liegt in einem Verkaufsraum in einem Geschäft
Foto: Pixabay.com

Nach dem Inkrafttreten der Bundes-Notbremse am Samstag übt das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ heftige Kritik an der Kommunikation der bayerischen Staatsregierung. Die Geschäftsinhaber in der Stadt hätten sich nicht darauf einstellen können dass sie ab Samstag plötzlich nur noch für „Click & Collect“, also die Warenabholung mit Termin, öffnen dürfen. Bis Freitagabend sei das nicht klar gewesen. Die Würzburger Unternehmer seien maßlos enttäuscht und wütend.

Weier: "Gesundheitsministerium hat zu spät informiert"

Laut Wolfgang Weier vom Stadtmarketing hatte es immer geheißen, die aktuellen Infos gäbe es auf der Internetseite des bayerischen Gesundheitsministeriums. Dort seien die Informationen dann erst am Freitagabend, gegen 18 Uhr erschienen. Das sei viel zu kurzfristig gewesen.

Wie berichtet gilt in den Städten Würzburg und Schweinfurt ab Samstag Click & Collect, nachdem die jetzt ausschlaggebende Sieben-Tage-Inzidenz von 150 im Stichtag-Zeitraum zwischen dem 20. und 22. April bei über 150 lag. Damit es wieder zu Lockerungen kommen kann, muss dieser Wert nun fünf Tage am Stück unterschritten werden, am übernächsten Tag können dann wieder Öffnungen stattfinden.

Etliche Geschäfte hatten geöffnet

Viele Händler in Würzburg waren von der neuen Regelung am Samstag überrascht. Einige hatten noch bis in den frühen Nachmittag geöffnet. Im Lauf des Tages sperrten sie dann aber zu. Vor allem Besitzer kleinerer Läden kündigten an, vorerst komplett zu schließen und auch auf Click & Collect zu verzichten, das sich das nicht lohne.