Der Prozess um den Einsturz der Schraudenbachtalbrücke wird wohl sehr umfangreich. Das hat sich am ersten Prozesstag, am Mittwoch, vor dem Schweinfurter Landgericht gezeigt. Die grundsätzliche Frage ist, ob die Schuld bei den drei Angeklagten Planern und Ingenieuren zu suchen ist, oder bei den ausführenden Baufirmen. Das Gericht schließt nicht aus, dass weitere Ermittlungen nötig sind. Ein Planer wies die Schuld von sich – es wäre nicht zu dem Unglück gekommen, wenn die Firmen seine Planungen genau umgesetzt hätten. Der Prozess wirft auch Fragen zum grundsätzlichen Umgang mit öffentlichen Bauaufträgen auf: Ein angeklagter, vom Freistaat beauftragter Prüfer soll seine Aufgabe regelwidrig an einen Subunternehmer weitergegeben haben. Beiden sei die mutmaßliche Fehlplanung nicht aufgefallen. Für den Prozess sind bislang zwölf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird frühestens im Februar 2020 erwartet.
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