Der Denkort Deportationen am Würzburger Hauptbahnhof nimmt Gestalt an. Auf der Ostseite des Bahnhofsvorplatzes hat ein Kran innerhalb von zwei Tagen die Betonteile verlegt. Zudem wurden unter anderem die Elemente von vier Informationsstelen und drei Sitzbänken angeliefert. Der Denkort Deportationen soll an die jüdischen Opfer Unterfrankens während der NS-Zeit erinnern. Dazu werden Nachbildungen von Gepäckstücken auf dem Mahnmal platziert werden. Sie kommen aus den unterfränkischen Kommunen mit jüdischen Gemeinden im Jahr 1933 – aus jeder Gemeinde stammt ein Gepäckstück. Die Eröffnung des Mahnmals ist wegen der Coronakrise verschoben worden.

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