Trotz weniger Corona-Neuinfektionen müssen Kinder in Stadt und Landkreis Würzburg im Unterricht eine weitere Woche Maske tragen. Das hat das Gesundheitsamt entschieden. Weil die Entscheidung aber auf Kritik stößt, hat das Amt sie jetzt nochmals begründet. Laut Johann Löw, dem Leiter des Gesundheitsamts, habe man sich für die Verlängerung der Maskenpflicht entschieden, weil das Infektionsgeschehen in Würzburg noch keinen stabilen Rückgang zeige, sodass man sich dauerhaft unter dem Corona-Warnwert befinde. Das heißt: Unter einer Inzidenz von 35. Zudem seien in fünf Schulen in Würzburg in der vergangenen Woche Infektionsfälle aufgetreten. Dort wolle man eine Ausbreitung des Virus und damit Schulschließungen verhindern. Etwa 30 Kritiker der Verlängerung der Maskenpflicht im Unterricht haben am Freitagmittag vor dem Landratsamt demonstriert. Darunter vor allem Mütter, teilweise ohne Masken. In einer hitzigen Diskussion stellten sie Landrat Thomas Eberth ihre Fragen. Letztendlich einigte man sich darauf, dass die Demonstranten einen Forderungskatalog entwerfen und dem Landrat übergeben. Am Sonntagnachmittag um 15:30 Uhr wollen die Aktivisten wieder demonstrieren. Dann aber auf dem Unteren Markt in Würzburg.

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