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Würzburg: Corona-Impfstrategie – erste Pläne für den Landkreis

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vor 13 Tagen in Lokales
Corona Covid Impfen Impfung Symbolbild
Foto: unsplash.com

​Stadt und Landkreis Würzburg arbeiten aktuell an ihrer Impfstrategie für die Zukunft. Konkrete Ergebnisse gibt es dabei bislang nicht. Der Landkreis hat am Dienstagnachmittag erste Grundzüge vorgestellt. Aktuell plane man, in sechs größeren Landkreisgemeinden Impfstandorte zu schaffen, die mehrmals pro Woche geöffnet haben sollen. Auch die Stadt ist weiter in der Planungsphase: sie will voraussichtlich in den kommenden Tagen ihr Impfkonzept vorstellen.

Sechs Impfstandorte geplant

In den sechs dezentralen Impfzentren des Landkreises sollen 1.160 Impfungen pro Tag für Stadt und Landkreis Würzburg angeboten werden. Dafür brauche es aber noch Personal, so das Landratsamt. Das gelte es jetzt anzuwerben. Parallel dazu werde Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert, um die Impfkapazitäten schnellstmöglich zu erhöhen.

Impfungen mit Terminvergabe

Um für Impfwillige und die Impfteams Planungssicherheit zu schaffen, müssen Impftermine künftig vorab gebucht werden. Dafür ist eine Software und eine Hotline geplant.

Sonderimpftermine für Jugendliche

Daneben werden Sonderimpftermine für Jugendliche angeboten. Ab kommenden Dienstag können sich impfwillige 12- bis 18-Jährige immer dienstags ihren Piks in Giebelstadt und freitags in Kürnach abholen – jeweils von 13 Uhr 30 bis 16 Uhr 30. Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren müssen hierbei von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Im Gegensatz zu Stadt und Landkreis Würzburg hatten die Kreise Main Spessart und Kitzingen ihre Impfzentren Ende September nicht abgebaut. Sie fahren dort die Kapazitäten bereits wieder hoch.