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Würzburg: Mutmaßliche Missbrauchsopfer von Ex-Schwimmtrainer Lurz vernommen

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vor einem Monat in Lokales
Wasser eines Schwimmbeckens
Foto: pixabay.com

Vor über fünf Monaten wurden in einem „Spiegel“-Artikel Missbrauchsvorwürfe gegen den Ex-Schwimmtrainer Stefan Lurz veröffentlicht. Jetzt sind mögliche Opfer vernommen worden. Das hat die Würzburger Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Noch im Mai hatte man nach den Schwimmerinnen gesucht, die die Vorwürfe gegen Lurz erhoben hatten. Der frühere Freiwasser-Bundestrainer selbst wurde bisher noch nicht vernommen.

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hatte im Februar das Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen gegen Lurz eingeleitet. Vorangegangen war der Artikel im Nachrichtenmagazin „Spiegel“, in dem mehrere Schwimmerinnen von sexuellen Übergriffen durch Lurz berichtet hatten. Der 44-Jährige war daraufhin als Freiwasser-Bundestrainer zurückgetreten, bestritt die Vorwürfe jedoch.

Es ist nicht das erste Mal, dass derartige Ermittlungen laufen. Schon vor elf Jahren wurde wegen des Verdachts der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs gegen Lurz ermittelt. Das Verfahren war damals gegen Geldauflage eingestellt worden. Auch damals hatte Lurz alles abgestritten.