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Würzburg: Religiöser Hintergrund wahrscheinlich

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vor 2 Monaten in Lokales
Polizei am barbarossaplatz

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Messerattacke in Würzburg als Amoklauf eingestuft. Zudem gibt es derzeit keine Erkenntnisse, dass Täter und Opfer sich kannten, sie wurden also offenbar wahllos angegriffen.

Religiöser Hintergrund wahrscheinlich

Unterdessen verdichten sich die Hinweise auf einen religiösen Hintergrund der Tat. Wie die BILD-Zeitung berichtet, habe die Polizei ISIS-Material im Heim des mutmaßlichen Täters gefunden. Bereits am Freitagabend hatte Bayerns Innenminister Herrmann von Zeugen berichtet, die "Alahu Akbar"-Rufe des Täters gehört haben wollen. Die dpa erfuhr zudem aus Sicherheitskreisen, dass der Verdächtige in einer Vernehmung Angaben gemacht habe, die auf einen religiösen Fanatismus schließen ließen. Noch am Freitagabend hat die Polizei seine Wohnräume in einer Unterkunft in Würzburg durchsucht.

Zwei Verletzte aus Krankenhaus entlassen

Unterdessen bestätigt die Polizei, dass nach wie vor fünf Personen als schwerverletzt gelten. Zwei davon schweben in Lebensgefahr. Drei Menschen waren bei dem Messerangriff gestorben. Zwei Leichtverletzte konnten inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen.

Polizeipräsenz in Würzburg erhöht

In Würzburg erhöht die Polizei nun ihre Präsenz im gesamten Stadtgebiet. Das teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Die Würzburger Polizei wird dabei von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Man wolle vor allem ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.