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Bayern/Mainfranken: Teils werden Corona-Regeln gelockert

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vor 4 Monaten in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in dunkelblau
Symbolbild: pixabay.com

„Anlass zu vorsichtigem Optimismus, aber nicht zu Übermut.“ So beschreibt Bayerns Ministerpräsident Söder die aktuelle Corona-Lage. Weil das Impfen vorangeht und immer mehr Tests angeboten werden, gibt es folgende Lockerungen ab Montag (10.05.). Sie gelten bis 6. Juni – also gut vier Wochen.

- Lockerungen für Geimpfte und Genesene:

Ab 6. Mai werden brauchen zweifach Geimpfte und Genesene keinen Corona-Test mehr, beispielsweise beim Einkaufen. Außerdem entfallen für sie die Kontaktbeschränkungen und die Ausgangsbeschränkungen.

- Schule: Distanzunterricht in Grundschulen gibt es dann erst ab einer Inzidenz von 165. Grund für die Neuregelung ist laut Söder, die Wichtigkeit den Kleinen die Grundkenntnisse zu vermitteln. Bis zur Inzidenz von 165 gibt es Wechselunterricht. Bei den weiterführenden Schulen ändert sich vorerst nichts, bei ihnen bleibt die Grenze für den Wechsel in Distanzunterricht die Marke von 100. Ab 7. Juni soll auch für sie die Regel der Grundschulen gelten.

- Öffnungen:

Die Notbremse bleibt in Regionen mit Inzidenzen von über 100 – also auch die damit verbundenen Regeln.

Regionen unter 100 – mit stabiler und sinkender Inzidenz – können ab Montag einen Antrag auf Lockerungen beim Gesundheitsministerium stellen. Folgendes kann beantragt werden:

Außengastro darf bis 22 Uhr mit Test und Termin öffnen. Gleiches gilt für Kunst und Kultur, also beispielsweise Theater und Kinos. Auch im Sportbereich soll mehr möglich sein. Hier werden aber noch Konzepte der entsprechenden Ministerien erarbeitet.

- Pfingstferien: In Regionen mit Inzidenzen von unter 100 wird Urlaub ermöglicht. Ab Freitag, den 21.5. sollen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen öffnen. Ein Konzept dafür soll noch entwickelt werden.