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Mainfranken: Seit 2015 – Mieten um rund 32 Prozent gestiegen

vor 13 Tagen in Lokales
Der Schlüssel zur Wohnung oder dem Haus - Miete oder Kauf?
Foto: Pixabay.com

In Mainfranken sind die Mieten in den vergangenen sechs Jahren um rund 32 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die IG BAU Mainfranken und beruft sich dabei auf eine Mietpreis-Analyse des Pestel-Instituts. Im Fokus der Untersuchung steht der Anstieg der Kosten fürs Wohnen, die der Staat übernimmt, wenn Haushalte auf Hartz IV angewiesen sind.

Blick in die Stadt Würzburg und die Kreise

Besonders wird der Anstieg im Landkreis Kitzingen deutlich. Dort sind die Mieten zwischen 2015 und 2021 um 36,5 Prozent gestiegen. Vor 6 Jahren lag die Kaltmiete für Wohnungen mit einfachem Standard bei etwa 4 Euro pro Quadratmeter – 2021 liegt sie bei 5,40 Euro.

In der Stadt Würzburg sind die Mieten in den vergangenen sechs Jahren um 32,8 Prozent gestiegen – von 6,30 Euro pro Quadratmeter auf 8,30 Euro pro Quadratmeter.

Ein Plus von 32,7 Prozent verzeichnet auch der Landkreis Würzburg. Im Jahr 2015 lag die Kaltmiete dort bei 5,50 Euro – sechs Jahre später bei 7,30 Euro.

Den im regionalen Ranking geringsten Anstieg gibt es im Landkreis Main-Spessart. Dort sind die Mieten in den vergangenen sechs Jahren vom 26,5 Prozent gestiegen. Hier lag die Kaltmiete 2015 bei 4,40 Euro, bis 2021 stieg sie auf 5,50 Euro.

Forderung: Bezahlbare Wohnungen

Die Situation in Mainfranken sei damit Teil der bundesweiten Misere auf dem Wohnungsmarkt, so die IG BAU. Die Mieten müssen wieder runter – dafür müsse der Neubau aber deutlich nach oben gehen. Vor allem bei den bezahlbaren Wohnungen und bei Sozialwohnungen. Die IG BAU fordert die Bundesregierung dazu auf, ein Wohnungsbau-Paket auf den Weg zu bringen.