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Mainfranken: Auch 2020 wieder Verstöße von LKW-Fahrern

vor einem Monat in Lokales
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Die Sicherheit des Verkehrs liegt der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Würzburg-Biebelried besonders am Herzen. Deshalb führen die Beamten regelmäßig Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch - also auf der A3, der A7 und der A81. 2020 wurden dabei wieder Verstöße von LKW-Fahrern aufgedeckt. Das hat die VPI jetzt erklärt. Weil sie ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht einhielten, gab es 521 Anzeigen. Teils folgten dann erhebliche Bußgelder. Auch wurden erneut überladene Fahrzeuge gestoppt. Insgesamt war das 2020 210-mal der Fall. Die Fahrer bekamen Bußgelder von bis zu 425 Euro. Teils waren sie sich der Gefährlichkeit von zu vollgeladenen LKWs gar nicht bewusst, erklärt die VPI. In 48 Fällen hatten Gefahrgut-Transporte 2020 die Ladung nicht richtig gesichert und bekamen Anzeigen. Hier sei die richtige Ladungssicherung aber besonders wichtig. Auch wer mit dem LKW überholt, wo es verboten ist, muss mit Konsequenzen rechnen. Rund 1520 Fahrer bekamen das 2020 zu spüren.

Kein Handy am Steuer:

Nicht nur für Auto, sondern auch für LKW-Fahrer gilt, Finger weg vom Handy am Steuer. Sonst droht Ablenkung, die schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen kann – im schlimmsten Fall könnten tödliche Verkehrsunfälle die Folge sein. Auch Gaffen wird bestraft, betont die VPI. Weil sie das Handy in der Hand hatten, wurden 2020 insgesamt 1.500 LKW-Fahrer angezeigt.

Weniger Kriminalität:

Nicht nur die Zahl der Unfälle ist 2020 deutlich nach unten gegangen – das zeigen neuste Zahlen der VPI ja auch – sondern auch die Kriminalität. Die Zahl der registrierten Straftaten sank um mehr als 20 Prozent auf rund 820. Aufgeklärt wurden etwa 73 Prozent – ungefähr so viele wie im Vorjahr. Besonders Delikte in den Bereichen Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung gingen nach unten.

Rauschgift sichergestellt:

Insgesamt rund 240-mal haben die Beamten der VPI bei ihren Kontrollen 2020 Rauschgift sichergestellt. Es war in vermeintlich sicheren Orten, wie in Hohlräumen von Fahrzeugen oder im Reisegepäck, versteckt. Insgesamt stellten die Beamten etwa 29 Kilo Marihuana, sowie weitere Drogen sicher. Vor allem auf der A3 sind Schmuggler regelmäßig unterwegs, seit Jahren werden dort große Transporte getoppt.