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Mainfranken: Mehr befristete Arbeitsverträge durch Corona

vor 29 Tagen in Lokales
Eine Reinigungskraft putzt mit einem Wischer
Foto: IG BAU

Die Corona-Pandemie setzt Arbeitnehmer unter größeren Druck - in Mainfranken sind 2020 im Durchschnitt fast 40 Prozent aller Neueinstellungen befristet gewesen. Das berichtet die IG BAU mit Berufung auf eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI).

In der Altersgruppe bis 25 Jahren hatten mehr als die Hälfte aller Job-Neueinsteiger einen befristeten Vertrag.

Die Stadt Würzburg liegt mit 44 Prozent sogar über dem bundesweiten Durchschnitt an befristeten Verträgen. Damit tragen Beschäftigte, die in Würzburg einen befristeten Arbeitsvertrag haben, ein besonders hohes Risiko, ihre Stelle zu verlieren. Danach folgt der Kreis Würzburg mit 42 Prozent, Kitzingen mit 40 Prozent und die wenigsten Befristungen weist Main-Spessart mit 37 Prozent vor.