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Unterfranken: Diese Regeln gelten jetzt in den Schulen und Kitas

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vor einem Monat in Lokales
Schüler mit Maske im Klassenzimmer zu Coronazeiten
Foto: pixabay.com

Durch die seit Freitag geltende „Bundesnotbremse“ für Gebiete mit einer Inzidenz über 100 gibt es Änderungen bei den Schulen und Kitas in Unterfranken. Bisher war in Bayern der Freitags-Wert ausschlaggebend für die Unterrichts- und Betreuungsform in der kommenden Woche. Das ist durch die „Bundesnotbremse“ jetzt nicht mehr so.

Jetzt gilt: Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten, dann gibt es Distanzunterricht. Umgesetzt wird das am übernächsten Tag. Ausnahme bleiben die Abschlussklassen. Gleiches gilt für die Notbetreuung in Kitas. Wird hingegen die Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, dann gilt ab dem übernächsten Tag Wechselunterricht beziehungsweise Kinderbetreuung vor Ort. Dadurch kann die Unterrichtsform auch während der Woche wechseln.

In Mainfranken bleibt es also beim Distanzunterricht. Ausgenommen sind aber beispielsweise Abschlussklassen.

Generell hält Bayern am Grenzwert von 100 für Schulen fest. Die in der bundesweiten Notbremse festgelegte Inzidenz von 165 für die Regelung an Schulen gilt im Freistaat nicht.