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Würzburg: Justizminister Georg Eisenreich präsentiert Präventionskampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“

vor einem Monat in Lokales
Praeventionskampagne Mach dein Handy nicht zur Waffe am Amtsgericht Wuerzburg mit Justizminister Eisenreich
Foto: Bayerisches Staatsministerium der Justiz/Presse

Der Ärger ist oft nur einen Klick weit entfernt - Kindern und Jugendlichen ist häufig nicht bewusst, wie schnell sie sich online strafbar machen können und welche Folgen drohen. Immer öfter werden an bayerischen Schulen Fälle entdeckt, in denen Hakenkreuze, Gewaltvideos und kinderpornografische Inhalte online weiterverbreitet werden. Deshalb hat Justizminister Georg Eisenreich gemeinsam mit dem Kultusministerium die Präventionskampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ entwickelt, die am Montag im Amtsgericht Würzburg vorgestellt wurde.

2019 wurden in Bayern in Bayern 39 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren verurteilt, weil sie kinderpornografische Inhalte verbreitet, erworben oder besessen haben. Durch die Kampagne sollen Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisiert und vor den Folgen geschützt werden.

Dafür wurde unter anderem gemeinsam mit dem Influencer Falco Punch ein Video produziert, das im Mittelpunkt der Kampagne steht.

Alle Informationen zur Kampagne und das Video gibt es auf www.machdeinhandynichtzurwaffe.de.

Um den Opfern und deren Angehörigen des Messerangriffs am Freitag zu gedenken, wurde zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute abgehalten. Die Verantwortlichen hätten abgewogen, ob die Veranstaltung nach dem Vorfall abgesagt werden soll. Da es sich jedoch um ein wichtiges Anliegen der bayerischen Justiz handelt und auch Schülerinnen und Schüler eingeladen waren, wurde die Kampagne dennoch vorgestellt.

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Foto: Bayerisches Staatsministerium der Justiz/Presse