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Würzburg: pro familia zieht Bilanz nach dem Corona-Jahr 2020

vor einem Monat in Lokales
Eine Schwangere hält ihre Hände zu einem Herz geformt vor den Bauch
Foto: Pixabay.com

Die Beratungsstellen von pro familia in Würzburg haben im vergangenen Jahr neue Wege gehen müssen. Das zeigt die Bilanz für 2020. Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen gab es zum Beispiel viele Video- oder Telefonberatungen. Die Zahl der Schwangerschaftsberatungen ging im Vergleich zu 2019 um rund 140 zurück auf etwa 880. Vor allem in den ersten Wochen der Pandemie stieg dagegen die Zahl der Konfliktberatungen.

Die Sorgen der Eltern: Angst vor Überforderung, der unsicheren Zukunft und finanzielle Probleme durch Kurzarbeit oder Jobverlust. Die Beratungsstellen von pro familia gehen davon aus, dass erst nach und nach die Nachfrage insgesamt wieder steigt und dann vermutlich viel Nachholbedarf besteht. Die Expertinnen und Experten von pro familia beraten rund um Partnerschaft, Sexualität, Schwangerschaft und Familienplanung. Außerdem decken sie die Themen sexuelle Misshandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab.