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Würzburg: Viele Mails an Oberbürgermeister nach Messerattacke

vor einem Monat in Lokales
Ein Symbolbild für Mails ein Mann im HIntergrund
Foto: Pixabay.com

Nach der Messerattacke in Würzburg vergangenen Freitag wird Oberbürgermeister Schuchardt nun mit Mails überschüttet. Sie kommen aus ganz Deutschland. Der Inhalt sei teils nicht schön: etwa drei Viertel davon enthalten laut Stadt Bedrohungen. Verständnis kann Schuchardt für den Inhalt nur teilweise aufbringen. Trotzdem ist ihm bewusst, dass die Menschen mit der Zuwanderung teils Angst vor Überfremdung haben. Er – als Kommunalpolitiker – könne die deutsche und auch die europäische Flüchtlingspolitik aber nicht gestalten. Trotzdem – und das betont er – ist auch ein Oberbürgermeister ein Mensch, der sich seine Gedanken zum Thema mache.

Ein 24-jähriger Somalier hatte drei Frauen getötet und sieben weitere Personen verletzt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Tatmotiv laufen noch. Es könnte einen religiösen Ursprung haben. Laut Landeskriminalamt liege dieser Verdacht nahe. Entsprechendes Propagandamaterial sei aber bis Mittwoch nicht gefunden worden. Außerdem soll der Mann psychisch belastet sein. Er war auch früher schon durch aggressives Verhalten aufgefallen.